Tag 1

Nach der 6stündigen Zugfahrt mit 2 Mal Umsteigen kamen wir um halb 3 endlich auf dem Lagerplatz an. Das Wetter war bedeckt, aber der tagelang es Dauerregen hatte glücklicherweise aufgehört. Das Lager befindet sich auf einer großen Grasebene, im Laufe der Zeit würde es immer voller um uns herum, weil alle - wie auch wir - ihre Zelte Aufbauten. Wir sind mit einem anderen Stamm aus Hannover in einer "Kochgruppen", dh. kochen und Essen geschieht zusammen. Der Stamm ist Recht klein und besteht hauptsächlich aus Jungpfadfindern. Nach einem kurzen Kennenlernen aßen wir zusammen Käse Spätzle. Nach dem Essen wurde auf der nahegelegenen Teillagerbühnebunser Teillagerberöffnet. Wir befinden uns im Teillagerberöffnet Saneco. Das Lager richtet sich thematisch nach einer ausgedacht en futuristischen Gesellschaft bestehend aus mehreren Sektoren. Unser Sektor Saneco steht für Gesundheit, Sauberkeit und Wohlbefinden. Nach der Eröffnung des Teillagerberöffnet ging es für uns weiter zur großen Hauptbühne, wo mit Musik und Schauspiel das Lager allgemein als ganzes eröffnet wurde. Jetzt sind wir sehr gespannt was die kommenden Tage bringen werden...

Fortsetzung folgt morgen. Nun geht es müde ins Zelt :)

Vortrupp fürs Sommerlager

Am Dienstag Abend hat sich der Vortrupp schon auf den Weg zum Zeltplatz nach Wittenberg gemacht. morgens um 10 Uhr kamen wir nach einer verregneten Nacht am Zeltplatz an und konnten uns auch gleich auf unsere Pacelle stellen. Wir teilen uns unsere Pacelle mit 4 weiteren Stämmen, von welchen aber noch niemand da ist. Der Regen hörte den ganzen Tag nicht auf und somit blieb uns nichts anderes übrig als im Regen die ersten Zelte aufzubauen. Das Küchenzelt stand schnell und somit hatten wir schon Mal ein kleines trockenes Plätzchen. Anschließend bauten wir 2 Yellowstones auf, welche im Regen mehr oder weniger sich gut aufbauen ließen. Nach diesem nassen und kalten Nachmittag beschlossen Daniel und Karsten schlafen zu gehen und richteten sich ihr Nachtquartier um 16 Uhr mittags auf der Ladefläche des Sprinters ein, welche auch nicht wirklich wasserdicht ist. Aber sie sind es ja schon gewohnt im Sprinter zu schlafen.... 

Fortsetzung folgt morgen...

 

Schwedenstuhl bauen

Am Samstag, den 24. Juni treffen sich die Wös und Jupfi zumSchwedenstuhl bauen.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Gruppenraum. Anschließend weihen wir die Schwedenstühlee gemeinsam bei Stockbrot über dem Feuer ein.

 

Wir freuen uns auf euch!

Letzte Infos vorm Sommerlager

In fast einer Woche geht es los und deswegen hier noch die letzten Infos. In der PDF findet ihr die Packliste und die Termine. 

Wir freuen uns auf ein schönes Sommerlager mit euch!

 

Pfadis in Ecuador

Nachdem ich seit dem Wölflingsalter in Deutschland bei den Pfadis aktiv bin habe ich mich auch in Ecuador während meinem Freiwilligenjahr nach einem Pfadi-Stamm umgeschaut. Nach ein Paar Telefonaten wurde ich zu einem Stammestreffen der Pfadigruppe 5 aus Quito eingeladen. In Quito haben die Pfadigruppen keine Namen, sondern nur Nummern.

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Andere Länder, andere Sitten und so ist es auch bei den Pfadis in Ecuador.Hier herrscht viel mehr Disziplin als ich es aus Deutschland von meinem Stamm gewöhnt bin. Es fängt jedes Treffen mit der „Anmeldung“ der Gruppen bei den Leitern an und anschließend gibt es ein gemeinsames Pfadi-Gebet. Danach folgen unterschiedliche Aktionen, wie zum Beispiel eine Schnitzeljagd durch Quito mit verschlüsselten Nachrichten.

13047649 1232185663488767 2755908089358260550 oLetzten Samstag gab es noch ein sehr spezielles Programm für mich und meine Rover-Gruppe. Auf Grund des starken Erdbeben in Ecuador von der Stärke 7.8 gab es an der Küste sehr viele Zerstörungen und dort wird viel Hilfe gebraucht. Da es zur Zeit nicht möglich ist, zur Küste zu fahren und selbst vor Ort mit anzupacken, fertigten wir ca. 40 Zelte aus Eigenproduktion an.

Pfadis Ecu

Die Zelte bestehen aus Bambusstangen, Seilen, Plastikfolie und Kabelbindern. Jedes Zelt wird mit „Aufbauanleitung“ geliefert. Somit muss es vor Ort nur noch zusammengebaut werden, was aber auch jeder „Nicht-Pfadfinder“ nach unserer Vorbereitung hinbekommt.

Die Zelte werden in den nächsten Tagen an die Küste geliefert, damit die Menschen vor Ort ein „kleines“ Dach über den Kopf haben.

 

Gut Pfad und viele Grüße aus 10.000 km Entfernung, 

Sabine, Wö-Leiter des Stamm Löwenherz