Fahrradtour an den Bodensee

Erschienen am 28. September 2020 in DPSG Rheinmünster

Bine

Leiterin der Jungpfadfinder, seit 2001 im Stamm aktiv.

 

Die Pfadfinderstufe ließ sich auch von Corona nicht davon abhalten in den Sommerferien etwas zu unternehmen. Nachdem das Sommerlager abgesagt wurde planten sie eine 4tägige Fahrradtour an den Bodensee. Alles natürlich mit Hygienekonzept und unter legalen Corona-Bedingungen.

Gestartet wurde mit 9 Fahrrädern und 3 Fahrradanhängern morgens am Gruppenraum in Greffern. Das erste Ziel war das Baden-Powell-Haus in Gengenbach. Die ersten 50 Kilometer der Fahrradtour gingen schnell voran, noch gab es wenige Berge. Dort angekommen richteten wir unseren Schlafplatz, assen zu Abend und verbrachten den Abend gemeinsam in geselliger Runde.

Am zweiten Tag ging es mit den Bergen los. Allerdings führen wir nicht nur Fahrrad, sondern spielen Mittags eine Runde Minigolf. Abends erwischte uns auf den letzten 5 Kilometer noch ein Regenschauer. Allerdings brauchten wir unser Zelt diese Nacht nicht, da wir in dem Gruppenraum der Schramberger Pfadis schlafen konnten. Abends gab es dann ein Zwei-Gänge-Menü, Nudelsuppe und Spagetti Carbonara.

Am dritten Tag ging es schon vor dem Frühstück 400 Höhenmeter bis zum nächsten Dorf hoch. Dort angekommen gab es in Hardt das hart erkämpfte Frühstück und weiter ging die Fahrt bis nach Tuttlingen. Dort konnten wir wieder im Gruppenraum der Tuttlinger Pfadis übernachten. Auf Grund von dem Wetter war das auch besser so…. Abends würde wieder gekocht, es gab Nudelsuppe, Käsespätzle mit Rahmsoße und zum Nachtisch Kaiserschmarrn.

Am vierten Tag ging es gemütlich bis zum Bodensee meistens bergab. Bei dem ersten Anblick des Bodensees ging es gleich in Friedrichshafen eine Runde schwimmen. Von dort aus erreichten wir nach 15 Kilometer unser eigentliches Ziel, ein Zeltplatz in Überlingen.

Erschöpft und erleichtert wurden die Zelte aufgebaut und abends über dem Feuer gekocht. Das Wetter hat super mitgespielt und es blieb trocken.

Den nächsten Tag wurde entspannt am See gelegen, Wikingerschach gespielt und im Wasser getobt.

Freitags ging es dann Mal wieder für eine längere Tour auf den Sattel. Mit oder Fähre setzten sie auf die andere Seite über und fuhren am Ufer entlang bis nach Konstanz. In Konstanz angekommen wurde die Stadt unsicher gemacht und abends mit der Regionalbahn heimgefahren.

Aber natürlich auch nur bis Bühl. Die letzten 10 Kilometer meisterten sie mit dem Fahrrad bis nach Rheinmünster.

Den Erste-Hilfe-Koffer brauchten sie zum Glück nicht so oft wie den Reparaturkasten. Es wurden öfters Reifen geflickt und Achter aus den Speichen rausgebogen.

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